Haus- und Familienärzte (inkl. Hausbesuche)
Haus- und Familienärzte
Ausgebildet in Allgemeiner Medizin (B.M.) und Innerer Medizin (D.O.) verstehen wir uns Hausärzte und Familienärzte und als Ihr erster Ansprechpartner in allen Fragen von gesund und krank.
Wir haben langjährige Erfahrung mit Kindern und sind daher nicht nur Hausärzte für die Grossen, sondern auch für die Kleinen.
In einem Netzwerk von KollegInnen eingebunden, werden wir spezialisierte Arzt-Kolleginnen und -Kollegen beiziehen oder Sie an ein Spital verweisen, wenn dies erforderlich ist.
Wenn Sie gehunfähig sind oder sich zu krank fühlen, besuchen wir Sie auf Anfrage auch bei Ihnen zu Hause. Da wir nur in der Praxis die weiterführenden Untersuchungen (Labor, Röntgen, Ultraschall, EKG) durchführen können werden wir Sie bitten, wenn immer möglich, an die Dennlerstrasse 25 zu kommen. Sie können im Notfall, auch ohne sich vorher anzumelden, in die Praxis kommen. www.walk-in-praxis.ch
Schwangerschaftsbetreuung
Schwangerschaftsbetreuung
Wir begleiten schwangere Frauen medizinisch bis kurz vor der Geburt.
Wir bieten die wichtigsten Untersuchungen in unserer Praxis an, zum Beispiel die Laboruntersuchungen und die Ultraschallkontrollen.
Wir beraten die werdenden Eltern über die medizinischen Möglichkeiten der vorgeburtlichen Untersuchungen und werden diese zum Teil auch selber durchzuführen. (Für weitergehende Abklärungen, welche wir nicht selber durchführen, arbeiten wir in einem Netzwerk von kompetenten Fachleuten).
Wir versuchen, Risiken der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen und die richtigen Massnahmen einzuleiten, um grössere Probleme zu vermeiden.
Wir sind es als Hausärzte gewohnt, uns auch um Probleme zu kümmern, die nicht direkt mit der Schwangerschaft zusammenhängen - aber für die werdende Mutter oft sehr wichtig sind: Frühere Krankheiten, Probleme am Arbeitsplatz, juristische Fragen.
Die Schwangeren gebären in einer Klinik, in einem Geburtshaus oder zu Hause.
Im Laufe der Schwangerschaft nehmen wir Kontakt mit der Klinik oder dem Geburtshaus auf, melden die Frau an und sorgen dafür, dass dort alle wichtigen Informationen bereit liegen.
Wir begleiteten bis Ende 2006 auch Geburten zu Hause - seither arbeiten wir eng mit einer Gynäkologin zusammen, welche zusammen mit einer Hebamme die Geburt zu Hause begleitet.
Nach der Geburt sind wir für die weitere Betreuung von Mutter und Kind gut eingerichtet.
Insbesondere sind wir auch in der Lage, die Frau bezüglich Empfängnisverhütung zu beraten und die Vorsorgeuntersuchungen, die Impfberatung und Impfungen des Kindes durchzuführen.
Abtreibung (Schwangerschaftsabbruch)
Abtreibung (Schwangerschaftsabbruch)
Seit dem 1. Oktober 2002 ist der Schwangerschaftsabbruch (Fremdwörter: Abort, Abruptio oder Interruptio) bis zur 12. Schwangerschaftswoche auch in der Schweiz landesweit entkriminalisiert. Dies nach einer Volksabstimmung, bei der die so genannte Fristenlösung eine Zustimmung von 72,2 Prozent der Stimmbürger fand. Artikel 118 bis 120 des Strafgesetzbuches regeln den Schwangerschaftsabbruch. Bis zur 12. Schwangerschaftswoche wird die Entscheidung über den Schwangerschaftsabbruch der Frau überlassen und die Abtreibung ist in diesem Fall straffrei. Die Frau muss dabei schriftlich eine Notlage geltend machen. Zudem muss der Arzt oder die Ärztin ein eingehendes Gespräch führen und die Frau beraten.
In den seltenen Fällen, bei welchen die Schwangerschaft länger als 12 Wochen dauert (Spätabort), muss der operierende Arzt nach eingehender Besprechung mit der betroffenen Frau und nach Rücksprache mit den zuweisenden Fachstellen den Entscheid zum Schwangerschaftsabbruch fällen.
Wir bieten auch ein Gespräch bei kompetenten und von uns unabhängigen Fachleuten an, um die Entscheidung nochmals zu besprechen.
Es gibt grundsätzlich zwei Methoden eine ambulante Abtreibung durchzuführen.
Medikamentös: Dabei erhält die Schwangere ein Medikament (Mifegyne), welches die Wirkung des Schwangerschaftshormones Progesteron blockiert. Die Schwangerschaft wächst nicht mehr weiter. Zwei Tage später bekommt sie ein Medikament (Cytotec), welches die Ausstossung der abgestorbenen Schwangerschaft auslöst. Diese Methode kann in der Schweiz bis zum Ende der 7. Schwangerschaftswoche (das heisst bis 49 Tage nach dem ersten Tag der letzten Menstruation) durchgeführt werden.
Operativ: Dabei wird die Schwangerschaft mit einem Vakuumsaugrohr abgesaugt. Es ist ein Eingriff, der sowohl in örtlicher Betäubung (Parazervikalblock), als auch in einer kurzen Narkose (mit Dormicum) durchgeführt werden kann. Diese Methode kann bis zur 12. Woche und auch noch später angewandt werden.
Wir sind in der Lage, die Beratung vor dem Eingriff und die medikamentöse und die chirurgische Methode kompetent, erfahren und mit den nötigen technischen Einrichtungen durchzuführen.
Dr. B. Maggi und Dr. D. Oertle führen den chirurgischen und medikamentösen Schwangerschaftsabbruch seit 1980 (bzw.1999) durch.
Für die postoperative Überwachung haben wir die nötigen Ruheräume.
Unsere Praxisassistentinnen sind geschult, sehr erfahren und gewähren eine menschlich einfühlsame und medizinisch kompetente Begleitung.
Vasektomie
Vasektomie
Vasektomie bezeichnet die Operation, die den Mann unfruchtbar macht:
Vas (lateinisch: das Gefäss, der Samenleiter), ek-tomie (griechisch: herausschneiden).
Man nennt sie auch Unterbindung oder Sterilisation des Mannes.
Nach örtlicher Betäubung (Lokal-Anästhesie) wird links und rechts mit einem kleinen Schnitt (ca. 1 cm) der Hodensack eröffnet, die Samenleiter aufgesucht und von den Gewebshüllen befreit. Ein Stück jedes Samenleiters wird herausgeschnitten, die freien Enden vernäht, der Hodensack wieder verschlossen.
Manuelle Medizin
Manuelle Medizin
Die Manuelle Medizin behandelt mit Handgriffen Gelenke, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.
Diese Technik erfordert eine fundierte Ausbildung. Der Manualmediziner muss vor der Behandlung herausfinden, ob diese Technik bei einem Patienten angewendet werden darf und ob nicht eine Störung vorliegt, die mit anderen Methoden behandelt werden muss. Dies bedingt eine Untersuchung und manchmal auch ein Röntgenbild.
Diese Technik kann mit Erfolg auch bei Schwangeren, Kindern und sogar bei Säuglingen angewendet werden.
Die Manuelle Medizin hilft bei Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Kreuzschmerzen und auch beim KISS-Syndrom (www.manmed.de) und wird mit Erfolg auch bei Becken- und Rückenschmerzen in der Schwangerschaft angewandt (www.manualmedizin.ch).
Infektionskrankheiten (HIV)
Infektionskrankheiten (HIV)
Dr. Oertle hat während mehrerer Jahre in spezialisierten Abteilungen am Inselspital Bern und als Oberarzt am Kantonsspital St.Gallen Menschen mit HIV-Krankheiten und AIDS betreut. Als externer Mitarbeiter der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie ist Dr. Oertle auch heute an aktuellen Forschungsprojekten zu HIV und AIDS beteiligt.
Er ist auch Mitglied der eidgenössischen Komission für Aidsfragen des Bundesrates (EKAF).
Er hat grosse Erfahrung in der Betreuung und medikamentösen Behandlung (HAART) von HIV PatienInnen.
Gynäkologie
Gynäkologie
Wir betreuen unsere Patientinnen als Hausärzte und können die frauenärztlichen Routineuntersuchungen (Jahreskontrolle) selber durchführen.
Hierzu gehören der Vorsorgeabstrich, um den Gebärmutterhalskrebs früh zu erfassen (PAP-Abstrich), die Untersuchung der Eierstöcke und die Tastuntersuchung der Brust.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Beratung in Fragen der Familienplanung.
Wir können auch Spiralen (IUD) einsetzen und entfernen.
Auch "das Stäbchen" Implanon können wir einsetzen und entfernen.
Dr.Maggi und Dr. Oertle besitzen beide den Fähigkeitsausweis für Schwangerschaftultraschall und Abdomenultraschall. Beide haben auch viel Erfahrung in Vaginalsonografie.Wir sind daher in der Lage, wenn nötig, in der gleichen Konsultation auch weitergehende Abklärungen mittels Ultraschall durchzuführen.
Dank unserem guten Netzwerk wissen wir auch, an wen wir die Frauen bei schwerwiegenden Erkrankungen weiter weisen können.
Kleinchirurgie
Kleinchirurgie
Das Wort «Kleinchirurgie» hat sich eingebürgert bedeutet aber nicht, dass die Kleinchirurgie etwas Unwichtiges wäre.
Kleinchirurgie bezeichnet chirurgische Eingriffe, welche in der Praxis in örtlicher Betäubung durchgeführt werden können und bei welchen keine Knochen, Gelenke, Sehnen oder Nerven operiert werden. So können wir Hautveränderungen entfernen und feingeweblich untersuchen lassen (histologische Untersuchung), kleine Abszesse (Entzündungsherde) unter der Haut entleeren und Fremdkörper (ausser am Auge) entfernen.
Gastroskopien und andere diagnostisch weiterführende Untersuchungen
Gastroskopien und andere diagnostisch weiterführende Untersuchungen
Im Auftrag verschiedener zuweisender Ärzte führt Dr. Oertle Magen- und Zwölffingerdarm-Spiegelungen und diverse Punktionen durch (Leber-Biopsie, Lumbalpunktion).
Technische Ausrüstung
Ultraschall
Ultraschall
Dr. Maggi und Dr. Oertle besitzen den Fertigkeitsausweis für die Ultraschall-Untersuchungen des Abdomens (Bauchraum) und für die Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft.
In regelmässigen Weiterbildungskursen überprüfen wir die Qualität unserer Ultraschall-Fähigkeiten.
Unser Gerät wird regelmässig von der Herstellerfirma gewartet.
Praxislabor
Praxislabor
Dr. Maggi und Dr. Oertle sind im Besitz des Fähigkeitsausweises KHM (Kollegium für Hausarztmedizin) für die Führung eines Praxislabors. Im eigenen Labor können wir in wenigen Minuten die wichtigsten Blut- und Urinwerte bestimmen. Die Qualität unseres Labors lassen wir in regelmässigen Ringversuchen der Universität Zürich kontrollieren.
Für weiterführende Blut-Untersuchungen arbeiten wir eng mit der Laborgemeinschaft 1 an der Rautistrasse 11, 8047 Zürich zusammen - in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Praxis.
Die Laborgemeinschaft 1 führt auch in unregelmässigen Abständen bakteriologische Kontrollen in unserer Praxis durch. Dabei werden Abstriche der Hände von Ärzten und Mitarbeiterinnen und auch solche von Instrumenten, Liegen und Türfallen durchgeführt.
Röntgendiagnostik
Röntgendiagnostik
Seit 2006 nehmen wir in unserer Praxis digital verarbeitete Röntgenbilder auf, die wir nötigenfalls auf elektronischem Weg an spezialisierte Kolleginnen und Kollegen oder an ein Spital senden können.
EKG
EKG
Das Elektrokardiogramm ist eine rasch durchführbare und schmerzlose Untersuchung, die akute und chronische Erkrankungen des Herzen erkennen lässt.
Ergometrie/Leistungsdiagnostik
Ergometrie/Leistungsdiagnostik
Wenn das Elektrokardiogramm keine schlüssige Aussage über ein Herzleiden ergibt, führen wir gelegentlich eine EKG-Untersuchung unter Belastung durch (Ergometrie).
Mit dem gleichen Gerät können im Leistungs-Test Trainings-Empfehlungen gemacht werden (Laktat-Stufentest).

Jacqueline Fehr